„Die Beschäftigten von Opel sind die Verlierer beim Geschacher um staatliche Kreditbürgschaften für die Tochter des US-Autoriesen General Motors. Die Standorte und Arbeitsplätze bleiben weiterhin gefährdet. Die Mitarbeiter von Opel werden auch weiter mit Jobangst zur Arbeit gehen müssen. Lohnverzicht und kostenfreie Mehrarbeit werden ihnen erwartungsgemäß nicht gedankt. Vielleicht war dies auch das eigentliche Ziel von General Motors. Auch mehr Mitspracherechte bleiben ihnen sowie der öffentlichen Hand versagt.
Zwar ist die Erklärung von Herrn Reilly zu begrüßen, dass es zu keinen Standortschließungen und weiteren Kündigungen kommen werde, doch hat GM in der Vergangenheit nicht immer Wort gehalten. Solange es keine Investitionen gibt, wird eine nachhaltige Beschäftigungssicherung schwer werden."