Kürzlich wurden Gebeine von Opfern des deutschen Völkermords in Namibia
an eine namibische Delegation übergeben und repatriiert. Die
Delegationsreise und Übergabe der Gebeine geschah unter höchst
unwürdigen Umständen. Ausserdem ließ die Bundesregierung abermals eine
Chance ungenutzt, den begangenen Völkermord als solchen zu benennen und
sich offiziell für ihn zu entschuldigen. Die Reiseumstände und Gründe
für das Ausbleiben einer Entschuldigung für den Völkermord sollen mit
dieser Kleinen Anfrage beleuchtet werden.