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03.03.2009

DIE LINKE besucht Opel Bochum

Sevim Dagdelen, Oskar Lafontaine und Wolfgang Zimmermann fordern schnelle Hilfe für Opel

Opel Bochum
Betriebsratschef Rainer Einenkel mit MdB Sevim Dagdelen und Oskar Lafontaine

Oskar Lafontaine nach dem Gespräch mit dem Betriebsrat
Oskar Lafontaine nach dem Gespräch mit dem Betriebsrat
Oskar Lafontaine, Vorsitzender der Linksfraktion, zeigte sich nach dem Gespräch mit dem Betriebsrat solidarisch mit den Opel-Beschäftigten, die um ihre Arbeitsplätze fürchten: „Eine zügige Entscheidung über die Opel-Hilfen muss her. Jeder Tag, der verloren geht, bedroht die Beschäftigten ein Stück mehr." Lafontaine forderte eine
Belegschaftsbeteiligung für alle vier Opel-Werke in Deutschland.

Die Delegation der LINKEN hatte die Betriebsratssitzung besucht, um sich ein Bild über die Stimmung bei den betroffenen Kolleginnen und Kollegen zu machen. Das Gespräch fand in einer herzlichen und kollegialen Atmosphäre statt, wie Lafontaine und der Betriebsratschef Rainer Einenkel betonten.

Rainer Einenkel und Landessprecher Wolfgang Zimmermann
Rainer Einenkel und Landessprecher Wolfgang Zimmermann

„Eine Lösung für Opel muss auf jeden Fall die Beibehaltung aller europäischen Produktionsstandorte beinhalten", so MdB Sevim Dagdelen. „Immerhin geht es allein hier in Bochum um 6.000 Arbeitsplätze – und da sind die Beschäftigten bei den Zulieferern nicht mit eingerechnet. Die Bundes- und Landesregierung dürfen nicht versagen wie im Fall Nokia vor einem Jahr."

LINKE-Landessprecher Wolfgang Zimmermann erklärte: „Die LINKE in NRW sichert ihre uneingeschränkte Solidarität im Kampf der Kolleginnen und Kollegen von Opel zu. Wir werden alle Aktionen der Belegschaft auch in Zukunft mit ganzer Kraft unterstützen."


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