Mitglied des Deutschen Bundestags

Presseecho

14.01.2012: "Sanktionen treffen immer die Bevölkerung"
Interview mit Sevim Dagdelen, erschienen in der Tageszeitung "junge welt" am 14.01.2012
Wirtschaftsembargo gegen Syrien und Iran stärkt die Funktionseliten und soll helfen, neuen Krieg vorzubereiten. Ein Gespräch mit Sevim Dagdelen

Zusammen mit über 1500 Unterzeichnern unterstützt Sevim Dagdelen den Friedensappell »Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens« und fordert: Kriegsvorbeitungen stoppen, Embargos beenden. Das hat Spiegel online, Springer und SPD, ja selbst den Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung und CDU-Generalsekretär Gröhe auf den Plan gerufen. "Die Linke solidarisiert sich mit dem Schlächter Assad", so deren Tenor. weiter ...
24.10.2011: Sevim Dagdelen in der Tagesschau (ARD)
Bericht über Bundesparteitag
In dem Bericht über den Bundesparteitag am vergangenen Wochenende in Erfurt kommt die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen zu Wort: "Nein zu Einzelfallgenehmigungen für Kriege. Eine fünfte Kriegspartei neben der SPD, den Grünen, der FDP und auch der CDU braucht niemand in diesem Land!" weiter ...
22.09.2011: Sevim Dağdelen im "Bericht aus Brüssel" zur Visafreiheit für Türken
Am Mittwoch, den 21.09.2011, strahlte der WDR in dem „Bericht aus Brüssel" unter dem Titel "Ein Visum für Deutschland" einen Beitrag von Christine Roskopf. Dieser beschäftigte sich mit dem Visumszwang für türkische Touristen. Der verstoße gegen europäisches Recht, meint die in dem Beitrag zu Wort kommende Sevim Dağdelen ebenso wie die Mehrheit der Fachwelt. Auch ein von Sevim Dağdelen in Auftrag gegebenes Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages kommt zu diesem Ergebnis. weiter ...
16.08.2011: Westerwelles Hegemonie - Biedermann und die Brandstifter
Gastkommentar in der Tageszeitung "jungeWelt" vom 12.08.2011
Oft wird behauptet, Außenminister Westerwelle wären die Schuhe seines Vorgängers Genscher zu groß. Angesichts der Balkanreise des Liberalen kann man aber jetzt schon sagen: Westerwelle schaut zumindest schon mal, ob sie nicht doch passen. Hatte Genscher Anfang der 90er Jahre mit seiner Anerkennungspolitik gegenüber Slowenien und Kroatien, gegen alle internationale Kritik, die Kriege auf dem Balkan regelrecht mit heraufbeschworen, hört man jetzt von Westerwelle, nachdem mit deutscher Hilfe so viele Grenzen neu gezogen wurden, die territoriale Integrität der Staaten in der Region sei für Deutschland »unverhandelbar«. Ein Zynismus ohnegleichen. weiter ...
29.07.2011: Zypern-Konflikt bleibt für Berlin blinder Fleck
Neues Deutschland vom 29. Juli 2011, Seite 8 (Europa)
Europarat stellt neokoloniale »Garantieverträge« in Frage / Berlin stützt türkische Besatzung weiter ...
10.06.2011: USA-Reise: »Ich habe die Position der Friedensbewegung vermittelt«
Interview mit Sevim Dagdelen, erschienen in der Tageszeitung "junge welt" am 10.06.2011
Ich habe im Rahmen meiner Möglichkeiten während des Defilees Präsident Obama die Position der Friedensbewegung und der Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland vermittelt: Nämlich die klare Ablehnung der Kriegshandlungen in Afghanistan, ein Nein zur Ausweitung der deutschen Beteiligung dort und ein Nein zum Krieg in Libyen. Und die Forderung nach Beendigung aller anderen Kriege. Insofern hat sich meine Teilnahme an der US-Reise gelohnt. Das war mir sehr wichtig. weiter ...
28.05.2011: Marktkriege
Gastkommentar von Sevim Dagdelen erschienen in der Tageszeitung "junge welt" am 28.05.2011
Nach den Vorstellungen von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) stellen die in den neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien ausformulierten Sicherheitsinteressen einen Meilenstein der Bundeswehrreform dar. In dem Papier mit dem Titel »Nationale Interessen wahren – Internationale Verantwortung übernehmen – Sicherheit gemeinsam gestalten« wird klar benannt, wohin die Reise gehen soll: »Deutschland ist bereit, als Ausdruck nationalen Selbstbehauptungswillens und staatlicher Souveränität zur Wahrung seiner Sicherheit das gesamte Spektrum nationaler Handlungsinstrumente einzusetzen. weiter ...
17.05.2011: Am Parlament vorbei
Artikel von Sevim Dagdelen erschienen in der "jungen welt" am 17.05.2011
Die schwarz-gelbe Koalition versucht, im Zuge des Libyen-Konflikts einen neuen Typus bewaffneter Einsätze der deutschen Streitkräfte zu etablieren. In der jüngsten Antwort auf die kleine Anfrage, die ich als Abgeordnete im Zusammenhang mit dem deutschen Kommando-Unternehmen auf dem Gelände der deutschen BASF-Tochter Wintershall im libyschen Nafura stellte (BT-Drs. 17/5359) spricht die Bundesregierung von einem »gesicherten Einsatz«, der nicht vom Parlamentsbeteiligungsgesetz (ParlBG) erfaßt sein soll. Damit wird gezielt versucht, das Grundgesetz zu umgehen und sich um eine Zustimmung des Bundestages zu mogeln. weiter ...
16.05.2011: Demokratischer Aufbruch in Gefahr
Kommentar von Sevim Dagdelen im Magazin "Clara" (Ausgabe 19)
Der Europäischen Union geht es um die Sicherung ihrer Investitionen, nicht um eine Demokratisierung der arabischen Länder, meint Sevim Dagdelen. Die demokratischen Revolten von unten in mehreren arabischen Ländern haben die Hegemonie Europas in Nordafrika für kurze Zeit infrage gestellt. Nach einer Phase der Irritation und Bemühungen um Schadensbegrenzung versuchen die Außenminister der Europäischen Union nun wieder Land unter den Füßen zu bekommen. weiter ...
05.05.2011: Kriegslügen: Keine Informationen über Angriffe auf Zivilisten in Libyen
Kommentar von Sevim Dagdelen erschienen am 5.05.2011 unter Linksfraktion
Der Krieg gegen Libyen wurde mit Lügen legitimiert. Was viele in der Friedensbewegung längst kritisiert haben, bestätigt nun auch die Bundesregierung in der Antwort auf eine Kleine Anfrage (BT- Drs. 17/5409) unter dem Titel „Hintergründe des bewaffneten Angriffs auf Libyen". Der Bundesregierung liegen „keine detaillierten Informationen über Angriffe der libyschen Luftwaffe auf Zivilisten" vor. weiter ...
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