"Grundlage einer umfassenden Friedenspolitik nach Außen sowie nach Innen sollte, anlehnend an den Beschluss vom Cottbusser Parteitag, im Grundsatzprogramm ausgefeilter sein und heißen: DIE LINKE lehnt jegliche Bundeswehreinsätze im In- und Ausland ab. Dies muss sich als Haltelinie, d.h. in den Mindestbedingungen für die Regierungsbeteiligung im Bund wiederfinden. Die Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern lehren uns, dass die Friedensfrage eine für DIE LINKE existenzielle Frage ist: wenn wir nach der italienischen Tragödie nicht die deutsche Farce erleben wollen, braucht DIE LINKE in der Friedenspolitik diese Mindestbedingung für die Regierungsbeteiligung.", erklärte Sevim Dagdelen in ihrem Impulsvortrag im Forum 7: „Abrüstung und kollektive Sicherheit: Wie schaffen wir Frieden?" des Programmkonvents der LINKEN in Hannover.
