Die Türkei im deutschen Wahlkampf

Der Kurswechsel von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz in der Türkei-Politik ist „wenig glaubhaft“ und „Wahlkampfgetöse“, kritisiert Sevim Dagdelen. Das SPD-geführte Außenministerium müsse endlich eine Türkei-Reisewarnung aussprechen. „Wer als Deutsch-Türke dort hinreist, läuft Gefahr, zur Geisel des türkischen Präsidenten zu werden.“

Gabriel versucht in Türkei-Politik zu täuschen

Sigmar Gabriel muss politisch verantwortlich handeln und eine förmliche Reisewarnung für die Türkei aussprechen. Jedes weitere Herumeiern und Aussitzen der Bundesregierung gefährdet nur die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger Deutschlands, erklärt Sevim Dagdelen.

10 Jahre staatlich organisierte Schikane

Die vor zehn Jahren ins Aufenthaltsgesetz eingezogenen Sprachhürden sind eindeutig zu hoch und pure Schikane. Sie müssen endlich wieder abgeschafft werden“, erklärt Sevim Dagdelen, Beauftragte für Migration und Integration der Fraktion DIE LINKE.

Sanktionen gegen Erdogan-Clan

Nach dem Missbrauch von Interpol durch die Türkei zur Ausschaltung von Kritikern des türkischen Präsidenten braucht es ein klares Stoppsignal. Notwendig sind Sanktionen gegen Erdogan und sein Umfeld. Dazu gehören Kontensperrungen und das Einfrieren von illegal ins Ausland geschafften Vermögen, so Sevim Dagdelen.

Streit um Kaisers Bart

Ein heftiger Streit ist in der großen Koalition um die Aufrüstung Deutschlands entbrannt. Zwei Positionen scheinen sich dabei unversöhnlich gegenüberzustehen. Gastkommentar von MdB Sevim Dagdelen in der Tageszeitung „junge welt“ am 8. August 2017.