Beifall der deutschen Botschafterin in Kanada für den Ukrainer Jaroslaw Hunka

Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus dem Beifall der deutschen Botschafterin in Kanada, Sabine Sparwasser, für den ukrainischen Veteranen der Waffen-SS-Division „Galizien“ Jaroslaw Hunka im Rahmen der Ehrenbekundung im Parlament des NATO-Verbündeten Kanada, insbesondere nachdem Parlamentspräsident Anthony Rota diesen als Kämpfer „der ukrainischen Unabhängigkeit gegen die Russen im Zweiten Weltkrieg“ sowie als „einen ukrainischen Helden, einen kanadischen Helden“ vorgestellt und „für all seine Dienste“ gedankt hatte (www.nachdenkseiten.de/?p=104463), und wie viele ausländische Staatsangehörige, die in der Waffen-SS gekämpft haben, erhalten nach Kenntnis der Bundesregierung Bezüge nach dem Bundesversorgungsgesetz (bitte die Anzahl der Bezugsempfänger unter Angabe der Bezugshöhe entsprechend nach Ländern auflisten); www.zeit.de/gesellschaft/2019-03/verletzte-ss-soldaten-rente-ausland-zentralrat-ueberpruefung?

Antwort der Staatssekretärin Susanne Baumann vom 9. Oktober 2023

Die deutsche Botschafterin in Kanada nahm als Vertreterin des Diplomatischen Corps gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den G7-Staaten auf der Tribüne an der Sitzung des kanadischen Unterhauses in Anwesenheit des ukrainischen Staatspräsidenten Wolodymyr Selenskyj teil. Die Anwesenheit von Jaroslaw Hunka wurde im Vorfeld nicht angekündigt, Informationen zu Jaroslaw Hunka waren den Anwesenden nicht bekannt.

Zur Anzahl ausländischer Staatsangehöriger, die in der Waffen-SS gekämpft haben und nach dem Bundesversorgungsgesetz Bezüge erhalten, liegen der Bundesregierung keine Zahlen vor.

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