Brände am Amazonas: G7-Staaten stellen 17,9 Millionen Euro bereit

Die G7-Staaten haben auf ihrem Gipfel in Biarritz Soforthilfen für die Bekämpfung der Waldbrände in Brasilien in Höhe von knapp 18 Millionen Euro beschlossen. „Das ist völlig unzureichend“, kritisiert Sevim Dagdelen im Interview mit MDR aktuell. „Das ist buchstäblich ein Tropfen auf verbrannte Erde.“

Was wir zur Zeit in Brasilien erleben, sei eine Bedrohung für unsere Erde, so Dagdelen. „Es war richtig, hier die Initiative zu ergreifen, aber ich frage mich warum hat man Brasiliens Präsidenten Jair Bolsonaro nicht nach Biarritz eingeladen, um hier gemeinsam über eine Lösung und Abhilfe zu beraten.“ So könne sich Bolsonaro gegen „kolonialistische Vorschläge“ verwahren und zugleich weiter auf die Zerstörung des Amazonas setzen. „Hier brauchen wir ein grundlegend neues Herangehen bei den G7. Probleme ohne die Betroffenen zu beraten, wird nicht weiter funktionieren.“

Zum Interview: MDR aktuell

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