Deutsche Soldaten haben im Südchinesischen Meer nichts verloren

„Die deutsche Fregatte ‚Bayern‘ hat im Südchinesischen Meer nichts verloren. DIE LINKE lehnt eine Beteiligung deutscher Soldaten an den provokativen US-Kriegsübungen in der Indopazifik-Region und der immer schärfer werdenden Frontstellung gegen China ab“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss. Dagdelen weiter:

„Die Entsendung der Fregatte ‚Bayern‘ ist kein Beitrag zur Stärkung der Sicherheit im Indopazifik, sondern militärisch flankierender Beitrag der US-geführten Konfrontationspolitik gegenüber China. DIE LINKE fordert eine Beendigung der US-Gefolgschaft und Kooperation in den internationalen Beziehungen.

Geradezu unverantwortlich ist das Säbelrasseln von Marine-Inspekteur Kay-Achim Schönbach, der deutsche Soldaten ‚raus aus der Komfortzone‘ führen und auf neue Kriegseinsätze einstimmen will. Wer wie Schönbach einer ‚Refokussierung auf die Fähigkeit und den Willen zum Kampf‘ das Wort redet, ist eine Gefahr für Sicherheit und Frieden und damit eine Fehlbesetzung auf dem Posten des Marine-Chefs.“


Foto: „Fregatte Bayern during Operation Enduring Freedom“ (11 Juli 2011) is licenced with CC BY-NC-ND 2.0.  To view a copy of this license, visit https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/. Unverändert

 

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