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Sevim Dagdelen auf der Konferenz “Das muss drin sein: Gesundheit für alle!”

24. September 2016 @ 12:0020:00

Jeder kennt die Symptome: Zuzahlungen in Apotheken, Verkaufsgespräche in Arztpraxen und abgehetztes Pflegepersonal im Krankenhaus – Ausdruck der zunehmenden marktwirtschaftlichen Ausrichtung im Gesundheitswesen. Auf diesem „Gesundheitsmarkt“ geht oft Profit vor Patientenwohl. Die Ursache dafür: Eine verfehlte Gesundheitspolitik in Bund und Land.

DIE LINKE. im Deutschen Bundestag ist sich sicher: Eine gute Gesundheitsversorgung ist möglich, wenn sich alle nach ihren Möglichkeiten daran beteiligen. Doch woran scheitert es derzeit? Wie muss der Weg dahin gestaltet werden? Wie kann die Ökonomisierung zurückgedrängt und das Allgemeinwohl wieder gestärkt werden?

Mit der Gesundheitskonferenz am 24. September in Wuppertal, lädt DIE LINKE im Deutschen Bundestag alle im Gesundheitswesen Tätigen, PatientInnen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände, Initiativen, Selbsthilfegruppen und Studierende ein, Ideen und Anregungen in die Diskussion um die Gesundheitsversorgung von morgen einzubringen und sich zu vernetzen.

Machen Sie sich mit uns auf den Weg in eine solidarische Zukunft!

Über folgende Themen, wollen wir mit Ihnen an diesem Tag im Plenum und in Workshops ins Gespräch kommen:

  • Wie können betriebliche und gewerkschaftliche Arbeitskämpfe gestaltet werden? Welche Möglichkeiten der Unterstützung – parlamentarisch und außerparlamentarisch – gibt es?
  • Wie kann eine gute medizinische Versorgung in Krankenhäusern gewährleistet werden? Welche Wechselwirkungen zwischen Ökonomisierung – Privatisierung und Arbeitsbedingungen gibt es?
  • Wo sind die Hürden im Gesundheitswesen? „Armut macht krank – Krankheit macht arm!“ Welche Wege gibt es aus diesem Teufelskreislauf? Welcher Zusammenhang besteht zwischen der sozialen und gesundheitlichen Lage in Deutschland?
  • Wie viele Arzneimittel brauchen wir eigentlich – und müssen sie so teuer sein? Welchen Beitrag zur Armut leisten Handelsabkommen und Patentrechte im globalen Maßstab?
  • Wie können gesundheitsfördernde Maßnahmen in den Kommunen aussehen, damit sie bei denjenigen ankommen, die auf Grund ihrer sozialen Situation die geringsten Gesundheitschancen haben?
  • Welche Aufgaben könnten regionale Gremien in den Kommunen übernehmen?

Mit Ihnen diskutieren unter anderem: Kathrin Vogler, MdB, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion; Silke Iffländer, ver.di Wuppertal; Matthias W. Birkwald, MdB; Andreas Rau, Aidshilfe Hage; Inge Höger, MdB & LAG Gesundheit und Soziales DIE LINKE. NRW; Christina Herbert, Pflege am Boden Köln; Ulla Jelpke, MdB; Sevim Dagdelen, MdB; Rolf Kohn, LAG selbstbestimmte Behindertenpolitik DIE LINKE. NRW; Dr. Heike Knops, LAG Gesundheit und Soziales DIE LINKE. NRW; Niema Movassat, MdB; Pater Oliver, Petershof Duisburg; Harald Thomé, Tacheles e.V.; Jürgen Aust, LAG Weg mit Hartz IV; Dr. Christian Wagner-Ahlfs, BUKO Pharma-Kampagne; Dr. Christiane Fischer, MEZIS; Antonius Michelmann, Coordination gegen BAYER-Gefahren; Dr. Angela Spelsberg, Transparency International e. V.; Judith Storf, Gesundheitsladen Bielefeld; Ingrid Remmers, Landesvorstand DIE LINKE. NRW

Flyer

Details

Datum:
24. September 2016
Zeit:
12:00–20:00

Veranstaltungsort

Die Börse Wuppertal
Wolkenburg 100
Wuppertal, 42119
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