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pax christi-Veranstaltung mit MdB Sevim Dagdelen

28. April @ 19:0021:00

Diskutiert wird über das Szenario „Sicherheit neu denken: Von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik“, das aufzeigt, wie Deutschland analog dem Ausstieg aus der Atom- und Kohleenergie bis zum Jahr 2040 die militärische Aufrüstung überwinden könnte. Erarbeitet wurde das Szenario im Auftrag der Evangelischen Landeskirche in Baden von einer Arbeitsgruppe mit Vertreter*innen bundesweiter Friedensorganisationen. Der Öffentlichkeit wurde das Szenario im April 2018 vorgestellt.

Eine friedensschaffende Politik, so die Grundannahme, funktioniert nur mit dem Engagement für die humane Sicherheit aller Menschen, nicht mit Militär. Fünf Säulen brauche es dazu: faire Wirtschaftsbeziehungen zu den anderen Staaten, gute nachbarliche Beziehungen zu den Anrainerstaaten der EU, Teilhabe an der internationalen Sicherheitsarchitektur, eine resiliente Demokratie und schließlich die allmähliche Konversion der Rüstungsindustrie und der Bundeswehr. So könnte man aus der Logik von Gewaltspiralen bis 2040 zu einer zivilen Sicherheitspolitik kommen. Ist das realistisch oder eine Utopie? Oder ist es nicht utopischer, zu glauben, Gewalt könnte internationale Probleme lösen? Oder muss Antimilitarismus noch radikaler gedacht werden?

Darüber diskutieren:

  • Sevim Dagdelen, MdB DIE LINKE. und Obfrau im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages,
  • Prof. Dr. Heinz-Günter Stobbe, Friedensethiker, em. für Systematische Theologie und theologische Friedensforschung an der Universität Siegen
  • Ralf Becker, „gewaltfrei handeln“.

Details

Datum:
28. April
Zeit:
19:00–21:00

Veranstaltungsort

Paul-Gerhardt-Haus
Friedrichstraße 10
Münster, 48145