Jemen-Geberkonferenz durch Waffenexportstopp unterstützen

„Statt in Scharm el-Scheich freundlich Hände zu schütteln, sollte Kanzlerin Merkel endlich entschlossen die für die humanitäre Katastrophe und das unermessliche Leid im Jemen verantwortlichen Despoten in Haftung nehmen“, erklärt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende und abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den Gipfel von EU und Arabischer Liga in Scharm el-Scheich und die internationale UN-Geberkonferenz für den Jemen morgen in Genf. Dagdelen weiter:

„Wenn im Jemen mittlerweile 24 Millionen Menschen auf Hilfslieferungen angewiesen sind und zwei Millionen Kinder unter fünf Jahren an akuter Unterernährung leiden, dann ist dies direkte Folge einer verbrecherischen Kriegsführung. Die Bundesregierung muss den Stopp für Waffenexporte an Saudi-Arabien aufrechterhalten und auf alle anderen Länder ausweiten, die am Jemen-Krieg beteiligt sind. Regime wie die Kopf-ab-Diktatur in Riad, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten dürfen keine Waffen aus Deutschland und den anderen Ländern der EU mehr bekommen. Das ist der wichtigste Beitrag für eine Beendigung der humanitären Katstrophe im Jemen.“

Foto: Arbeitsbesuch Saudi Arabien, Bundesministerium für Europa, flickr.com (CC BY 2.0)

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