Kooperation mit DITIB komplett beenden

„Die Aussetzung der Verhandlungen der niedersächsischen Landesregierung über einen Staatsvertrag mit dem deutsch-türkischen Moscheeverband DITIB ist ausdrücklich zu begrüßen. Es ist die einzig richtige politische Schlussfolgerung nach Bekanntwerden der Spionagetätigkeit von DITIB-Imamen. Allerdings dürfen nicht gleich alle muslimischen Verbände oder die Gemeinschaft der Aleviten mit in Kollektivhaftung genommen werden“, erklärt Sevim Dagdelen, Beauftragte für Migration und Integration der Fraktion DIE LINKE im Bundestag. Dagdelen weiter:

„Ich begrüße die Ermittlungen des Generalbundesanwalts wegen Spionagetätigkeiten bei DITIB. Sie waren überfällig. DITIB ist keine Religionsgemeinschaft, sondern der verlängerte Arm des türkischen Präsidenten Erdogan in Deutschland. Bund und Länder müssen an einem Strang ziehen und jede weitere Zusammenarbeit mit DITIB aussetzen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass Vertreter einer Organisation, gegen die wegen Spionage ermittelt wird, weiter in der Islam-Konferenz der Bundesregierung sitzen können. Eigentlich ist ein Vereinsverbot zu prüfen. In jedem Fall muss nach einer erwiesenen Spitzeltätigkeit DITIB die Gemeinnützigkeit aberkannt werden. Es kann ja nicht sein, dass Erdogans Agenten indirekt über deutsche Steuerzahler subventioniert werden.“

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