NRW muss Kooperation mit DITIB beenden

„Die nordrhein-westfälische Landesregierung muss die Zusammenarbeit mit dem deutsch-türkischen Moscheedachverband DITIB auf allen Ebenen sofort beenden. Die Vereinigung fungiert als verlängerter Arm des türkischen Autokraten Erdogan. Das geht so weit, dass DITIB-Imame als Spitzel für den türkischen Geheimdienst fungieren und Andersdenkende denunzieren“, erklärt Sevim Dagdelen, Beauftragte für Migration und Integration der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des Treffens von führenden Vertretern des DITIB-Landesverbandes in Nordrhein-Westfalen mit der Landesregierung in Düsseldorf. Dagdelen weiter:

„DITIB ist der türkischen Religionsbehörde Diyanet unterstellt. Der Moschee­dachverband ist staatlich gelenkt und Erdogan-hörig. DITIB hat sich nach der Armenien-Resolution an der aggressiven Stimmungsmache der türkischen Regierung gegen Abgeordnete des Deutschen Bundestages beteiligt. Verbands­mitglieder haben selbst gegen Silvester- und Weihnachtsfeiern gehetzt. Damit befördert DITIB befördert die Desintegration türkischstämmiger Migranten in Deutschland.

Es reicht nicht aus, nur in der Gefängnisseelsorge aktive DITIB-Imame über­prüfen zu lassen. Der Moscheeverband ist ein Fall für den Verfassungsschutz und nicht für Verhandlungen im Düsseldorfer Integrationsministerium über mögliche Kooperationen in NRW.“

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