Staatliche Hilfen für Opel nur bei Beteiligung der Belegschaft und des Staates

Laut Medienberichten soll im Bochumer Opel-Werk die Produktion zurückgefahren werden. 6.000 Arbeitsplätze bei Opel-Bochum sowie 25.000 in der Zuliefererindustrie in Nordrhein-Westfalen sind gefährdet. Die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE, Sevim Dagdelen, und Ulla Lötzer, Sprecherin der Fraktion für internationale Wirtschaftspolitik, fordern Bundes- und Landesregierung zum Eingreifen auf und wollen die staatliche Hilfe an Bedingungen verknüpft sehen.

Bundesregierung erreicht ihr Ziel: Deutschland ist für Migrantinnen und Migranten unattraktiv

„Migrations- und Integrationspolitik wird vordergründig mit Sicherheitspolitik verwechselt. Diese Politik der Ausgrenzung und negativen Stigmatisierung in Gesetz und Praxis spüren Migrantinnen und Migranten nicht nur täglich in der Bundesrepublik; sie hat sich über die Medien längst in andere Länder rumgesprochen", erklärt Sevim Dagdelen zum Migrationsbericht des Kabinetts. Die migrations- und integrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

Die Opelkrise – ein Sonderfall?

Die Finanzkrise in den USA und der Einbruch der US-Ökonomie hat das produzierende Gewerbe in Deutschland erreicht. Die Autoindustrie ist besonders betroffen: Opel droht das Aus.
Mit Rainer Einenkel (Betriebsratsvorsitzender Opel Bochum), Katharina Schwabedissen (Landessprecherin DIE LINKE. NRW), Daniel Behruzi (junge Welt-Redakteur) und Ulla Lötzer (MdB, DIE LINKE) diskutiert Sevim Dagdelen am 7. Dezember in Bochum über die Krise bei Opel und Alternativen.

Linke gründen Ortsverein

Am 4. Dezember wird die Linkspartei in der Klosterstadt einen Ortsverein gründen. Im Zuge der bevorstehenden Ortsverbandsgründung besuchten die beiden Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke und Sevim Dagdelen die Kamp-Lintforter Parteigenossen in ihrer „Parteizentrale" im Kolpinghaus.

Sevim Dagdelen zeigt Flagge gegen Gewalt an Frauen

Am 25. November wird jedes Jahr der Internationale Tag zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen begangen. Wie auch in den vergangenen Jahren hat terre des femmes e. V. dazu eine Fahnenaktion initiiert und dazu aufgerufen, u. a. an allen öffentlichen Gebäuden Fahnen zu hissen als sichtbares Zeichen dafür, dass dieses Thema von großer Bedeutung ist.