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AfD treibt ein doppeltes Spiel

Der Bundestag hat sich am Donnerstag mehrheitlich hinter den UN-Migrationspakt gestellt. Die Linke stimmte intern zu, obwohl ihr das Abkommen nicht weit genug geht. MdB Sevim Dagdelen hatte zuvor an den UN-Verhandlungen in New York teilgenommen. Interview von Sputnik Deutschland am 29. November 2018.

Warum eine linke Kritik am Migrationspakt notwendig ist

Im ipg-journal, der Debattenplattform für Fragen internationaler und europäischer Politik, herausgegeben von der Friedrich-Ebert-Stiftung, beschreibt MdB Sevim Dagdelen, warum eine linke Kritik am Migrationspakt notwendig ist.

Linke Kritik am UN-Migrationspakt

Der UN-Migrationspakt ist abzulehnen, solange die Bundesregierung bei der Annahme in Marrakesch nicht eine politische Erklärung zur Öffnung legaler Fluchtwege, zur Bekämpfung von Fluchtursachen und zur Beendigung der Enteignung der Länder des Südens abgibt, so Sevim Dagdelen und Heike Hänsel.

“Die Bundesregierung hat den Boden für eine Angstkampagne bereitet”

Der UN-Migrationspakt benennt in keiner Weise Ursachen der Migration. Millionen Menschen werden ihrer Lebensgrundlagen beraubt durch Kriege, Landraub, Klimawandel oder unfaire Freihandelsverträge. Verklärungen sind fehl am Platz, so Sevim Dagdelen im Cicero-Interview.