CO2-Gesamtemissionen der Bundeswehr seit 2022

Wie haben sich die jährlichen CO2 -Gesamtemissionen der Bundeswehr seit 2022 entwickelt (bitte entsprechend den Jahren 2022 und 2023 getrennt auflisten; sofern diese noch nicht vollständig vorliegen, bitte zum aktuellen Stichtag angeben), und wie haben sich die jährlichen CO2-Gesamtemissionen der Bundeswehr durch die „militärspezifische Mobilität“ seit 2022 entwickelt (bitte entsprechend den Jahren 2022 und 2023 getrennt auflisten; sofern diese noch nicht vollständig vorliegen, bitte zum aktuellen Stichtag angeben)?

Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Hitschler vom 1. März 2024

Die Klimaziele der Bundesregierung sind im Bundes-Klimaschutzgesetz festgeschrieben. Diese gelten auch für den Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg), der seit jeher seinen Anteil an den THG-Minderungen in Deutschland leistet und so zur Zielerreichung beiträgt. So konnten die Emissionen gegenüber dem Basisjahr 2005 beispielsweise um 35,7 Prozent gesenkt werden (Stand: 2021). Die Bedeutung, die die Bundeswehr dem Klimaschutz beimisst, drückt sich u. a. darin aus, dass im vergangenen Jahr eine Nachhaltigkeits- und Klimaschutzstrategie für den Geschäftsbereich des BMVg verabschiedet wurde. Sie ist eine klare Positionierung für nachhaltiges Handeln u. a. im Klimaschutz, aber auch hinsichtlich der weiteren Ziele für nachhaltige Entwicklung.

Die CO2-Gesamtemissionen der Bundeswehr betrugen im Jahr 2022 1,77 Mio. Tonnen (t) CO2 aus Scope 1, 2 und 3 gemäß des sogenannten Greenhouse Gas Protocol.

Die CO2-Gesamtemissionen der Bundeswehr aus der militärspezifischen Mobilität betrugen im Jahr 2022 0,85 Mio. t CO2.

Die Fortschreibung der Daten für das Jahr 2023 ist aktuell in Bearbeitung. Auswertbare Daten für das Jahr 2023 werden jedoch nicht vor August 2024 vorliegen.

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