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Bundesregierung befeuert Jemen-Krieg

Seit Anfang 2019 wurden Rüstungsexporte für mehr als eine Milliarde Euro an die Länder der Jemen-Kriegsallianz genehmigt. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Abgeordneten Sevim Dagdelen hervor.

Waffenexporte an Libyen-Brandstifter stoppen

„Die Bundesregierung darf nicht länger Waffen an Länder liefern, die in Libyen weiter Öl ins Feuer gießen. Bundesaußenminister Heiko Maas muss sich gegenüber seinen europäischen Amtskollegen dafür einsetzen, dass ein Lieferstopp an am Konflikt beteiligte Länder Position aller EU-Staaten wird“, erklärt Sevim Dagdelen.

Bundesregierung könnte Waffenexporte stoppen

Die Bundesregierung könnte mit einem guten Beispiel vorangehen und Waffenexporte an im Libyen-Krieg beteiligte Länder wie Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei einfach stoppen, so MdB Sevim Dagdelen bei „Anne Will“ am 19. Januar 2020.

Deutsche Rüstungsexporte auf Höchststand

Die Bundesregierung liefert einfach Waffen hemmungslos und skrupellos in alle Welt, egal ob kriegsführende Staaten wie die Emirate oder Ägypten in Jemen oder krisengeschüttelte Staaten wie Algerien oder eben auch Spannungsgebiete im Nahen Osten, wie Katar, kritisiert MdB Sevim Dagdelen in der ARD-Tagesschau am 27. Dezember 2019.