Verschlagwortet: NATO

Aukus bedroht die Nato

Die Gründung des gegen China gerichteten Militärpakts Aukus durch Australien, Großbritannien und die USA ruft Erschütterungen hervor, die bis nach Europa zu spüren sind, so MdB Sevim Dagdelen in ihrem Gastbeitrag in der „Frankfurter Rundschau“ vom 24. September 2021.

NATO-Kriegsagenturen abbauen statt ansiedeln

„DIE LINKE lehnt die Ansiedlung neuer Militäreinrichtungen wie der NATO-Cyberkriegsagentur NCIA in Bochum oder Bonn ab. Statt die Militarisierung der Rhein-Ruhr-Region weiter voranzutreiben, braucht das Metropolgebiet mit Millionen Menschen Investitionen in soziale Sicherheit, Bildung, Gesundheit und Klimaschutz“, erklärt Sevim Dagdelen.

Wir brau­chen den Dialog mit Demokraten in der Türkei

“Unsere Sympathie für das Land und die Bevölkerung ist ungebrochen. Gerade jetzt brauchen wir den Dialog mit den Demokraten in der Türkei. Wir dürfen diese Leute nicht alleine lassen“, so die Vorsitzende der Deutsch-Türkischen Parlamentariergruppe des Bundestages im Interview mit bundestag.de.

NATO-Interventionspolitik krachend gescheitert

„Die Übernahme Afghanistans durch die Taliban nach 20 Jahren NATO-Krieg und die Bilder aus Kabul zeigen auf dramatische Weise das Scheitern der westlichen Interventionspolitik unter US-Führung. Die Logik von Krieg und Regime-Change ist krachend gescheitert“, erklärt Sevim Dagdelen.

Diplomatisches Personal aus Afghanistan umgehend evakuieren

„Die Bundesregierung muss wie andere Länder umgehend das diplomatische Personal in Sicherheit bringen“, erklärt Sevim Dagdelen anlässlich der Kapitulation der afghanischen Sicherheitskräfte am Flughafen in Kundus und des Vorrückens der Taliban auf Mazar-i-Sharif.

Bundeswehr im Irak

Lehre aus Desaster in Afghanistan ziehen

„Die Bilder vom raschen Vorrücken der islamistischen Taliban belegen nachdrücklich das klägliche Scheitern der Bundeswehr-Intervention im 20 Jahre dauernden NATO-Krieg in Afghanistan. Die einzig sinnvolle Konsequenz ist die Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr, allen voran in Mali“, so Sevim Dagdelen.