Kosten im Rahmen der Aufstellung der „Litauen-Brigade“ der Bundeswehr
Inwieweit trifft es zu, dass für die Aufstellung der sogenannten „Litauen-Brigade“ der Bundeswehr, die sich aus dem Panzergrenadierbataillon 122 aus Oberviechtach in Bayern, dem Panzerbataillon 203 aus Augustdorf in Nordrhein-Westfalen und der bereits in dem Land aktiven eFP-Battlegroup Litauen (ehanced Forward Presence) zusammensetzen soll, Kosten in Höhe von ca. 11 Mrd. Euro veranschlagt werden, von denen 1 Mrd. Euro für jährliche Betriebskosten, 4 Mrd. Euro für die Anschaffung von Großgerät wie etwa Panzern und 6 Mrd. Euro für weitere Investitionen – zum Beispiel für den Bau von Infrastruktur oder auch zum Kauf von Uniformen – vorgesehen sind, wobei Kosten für Auslandszulagen, mit denen die rund 4.800 Soldatinnen und Soldaten sowie rund 200 zivile Kräfte für den mehrjährigen Dienst in Litauen gewonnen werden sollen, noch nicht enthalten sind, und in welcher Höhe sind die Kosten für die jeweiligen Jahre bis zum Erreichen der vollen Einsatzfähigkeit bis Ende 2027 veranschlagt (bitte entsprechend der Jahre auflisten)?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Hitschler vom 13. Mai 2024
Zum jetzigen Zeitpunkt kann der Finanzbedarf im Sinne der Fragestellung noch nicht abschließend beziffert werden.

