Verschlagwortet: Völkermord

Schluss mit dem Wegschauen und Abwiegeln

In diesen Tagen jährt sich der Völkermord in Ruanda zum 30. Mal. Die Bundesregierung muss das Wegschauen und Abwiegeln endlich beenden und die Verpflichtung zur Verhütung von Völkermorden ernst nehmen, so MdB Sevim Dagdelen in ihrer Bundestagsrede am 11. April 2024.

Kontinuitäten der Unterwerfung

Am 16. November 2022 war MdB Sevim Dagdelen zu einem Gastvortrag an der Universität von Namibia (UNAM) eingeladen. Ihr Vortrag »Koloniale Vergangenheit – neokoloniale Gegenwart? Internationale Beziehungen im Lichte von Krieg, Sanktionen und Völkerrecht« wurde in der „jungen welt“ dokumentiert.

Kleine Anfrage 20/3236: Die deutsch-namibischen Beziehungen und das sogenannte Versöhnungsabkommen

Am 15. Mai 2021 wurde das sogenannte Versöhnungsabkommen zwischen Deutschland und Namibia paraphiert. In Namibia hat das Abkommen nicht nur bei Nachfahren der Opfer große Empörung verursacht. Auch im Parlament gab es heftige Kritik, so dass die Nationalversammlung Namibias das Abkommen bis heute nicht ratifiziert hat.

Verhöhnung statt Versöhnung

Die Tageszeitung „neues deutschland“ am 26. Februar 2022 mit einem ein Vorabdruck des redaktionell gekürzten und leicht überarbeiteten Beitrages von MdB Sevim Dagdelen aus dem Band »Koloniale Vergangenheit – Postkoloniale Zukunft?«, der am 3. März 2022 im Verlag Brandes & Apsel erscheinen wird.

Entschädigung für deutsche Kolonialverbrechen nicht verweigern

„Nach 117 Jahren ist die Anerkennung der Verbrechen deutscher Kolonialtruppen an den Herero und Nama im heutigen Namibia durch die Bundesregierung als Völkermord wahrlich überfällig. Dass die Bundesregierung hier keine Verpflichtung zur Entschädigung eingegangen ist, ist nicht hinnehmbar“, erklärt Sevim Dagdelen.