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Konkrete Solidarität mit Zypern und Griechenland

Sollen die Solidaritätsbekundungen von Bundesaußenminister Heiko Maas in Nikosia und Athen keine reine Märchenstunde gewesen sein, dann muss sich die Bundesregierung beim EU-Gipfel in Brüssel aktiv für eine Verurteilung der türkischen Provokationen im östlichen Mittelmeer einsetzen, so Sevim Dagdelen.

Neue Provokation der Türkei im Mittelmeer verurteilen

Mit der erneuten Entsendung des türkischen Forschungsschiffes ,Oruc Reis’ ins östliche Mittelmeer setzt die türkische Regierung weiter auf Konfrontation mit dem EU-Mitglied Griechenland. Die Bundesregierung muss die türkische Provokation verurteilen”, erklärt Sevim Dagdelen.

Zündeln Erdogans im Zypern-Konflikt verurteilen

„Mit der Eröffnung der Stadt Varosha im türkisch besetzten Nordteil Zyperns schürt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Spannungen auf der Mittelmeerinsel. Die einseitigen Schritte sind ein klarer Verstoß gegen die unter UN-Vermittlung geschlossene Waffenstillstandsvereinbarung und müssen von der Bundesregierung verurteilt werden”, erklärt Sevim Dagdelen.

Bundeswehr aus Konya abziehen

Mit Blick auf die militärischen Provokationen und Kriegsdrohungen der Türkei gegenüber Zypern und Griechenland im Streit um die Ausbeutung von Öl- und Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer fordert DIE LINKE den Abzug der deutschen Soldaten aus dem türkischen Konya, so Sevim Dagdelen.

Maas als Vermittler im Erdgasstreit unglaubwürdig

Wer wie die Bundesregierung seit Jahren die türkische Kriegsmarine aufrüstet, ist als Vermittler im Streit um die Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer vollkommen ungeeignet. Die Bundesregierung darf sich nicht weiter wegducken und muss endlich die türkischen Völkerrechtsbrüche benennen, so Sevim Dagdelen.

Hagia Sophia: „Aggression Erdogans“

Die Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee, sei ein Akt der „Aggression Erdogans“. Und auch ein Überfall der Türkei auf Griechenland sei nun möglich. Die Bundesregierung und die EU dürften Erdogan nicht weiter unterstützten, sagte MdB Sevim Dagdelen im Interview mit Deutschlandfunk am 24. Juli 2020.